Vor ca. 80 Millionen Jahren entstand das Wüstengebiet der Namib.
Die Namib erstreckt sich etwa 2000 km entlang der südlichen Küste von Afrika. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt weniger als 100 mm Regen pro Jahr. In den trockensten Teilen fallen jährlich nur 20 mm Regen. Die potentielle Verdunstung hingegen beträgt 3500 mm.
Vor ca. 30 Millionen Jahren bildeten sich die ersten Dünen.
Vor 15 Mill. Jahren wurde das Wüstenklima regenreicher, teilweise mit starken jahreszeitlichen Regenfällen.
Durch diese wurden enorme Mengen an Sand und Geröll von den Bergen mit den Flüssen (Rivieren) an die Westküste ins Meer geschwemmt. Durch die Winde wurde dann der feine Sand wieder ans Land verfrachtet und so entstanden die Dünen.
Warum sind die Farben so unterschiedlich?
Dünensand besteht zu 90% aus Quarzkörnern und 10% aus Glimmer, Granat und Magnetit. Die rötliche Farbe entsteht auch aus den zunehmenden Eisenanteil, wodurch die Sandkörner "rosten".
Die Farbe hängt auch mit dem Alter, der Temperatur und der Feuchtigkeit der Düne zusammen.