www.berglaufp.de


  World Champion 2002 AK 55 Patscherkofel bei Innsbruck, Austria   www.berglaufpur.de   World  Champion 2004 AK 60
   Sauze d`Oulx, Italy
 
 
Helmut Reitmeir Bergläufe
  KL07_123_4   Helmut Reitmeir Berglauf  

 
Europameister M-60 2008 Rothorngipfel/Lenzerheide/CH
  Europameister M-60 2008 Extrem
Rodi-Tremorgio
  Europameister M-60 2008 Extrem
Rodi-Tremorgio
 
 
     

Vize-Berglaufweltmeister
in Zagreb 2009
Sieger Skaala opp 2009
in Norwegen
Europameister M-65 2009 Extrem
Finkenberg - Österreich


                                             

PDF Auszug mit freundlicher Genehmigung aus der

Süddeutschen Zeitung vom 5. Juli 2007 "Reiseteil"

Berglauf

 


Bericht vom Münchner Merkur am 11. Nov.2005 von Max Freisleder

 

 

Die Philosophen unter den Läufern sagen: Erst, wer um des Laufens willen unterwegs ist, läuft richtig. Wer Helmut Reitmeir nachts mit Stirnlampe im Spitzing-Gebiet begegnet wäre, der hätte ihn für ein Musterbeispiel praktizierter Läuferphilosophie halten können. Begegnet ist ihm aber keiner.

Zwar hatte der damals 56-jährige Münchner Repro-Unternehmer ein übers bloße Laufen hinausgehendes Ziel: Er bereitete sich für einen 26-Stunden-Non-Stop-Vergleich auf La Réunion im Indischen Ozean vor.

Doch wer tut sich so etwas schon an, vorausgesetzt, er glaubt überhaupt ans Durchkommen? Reitmeir zählte zu den ersten 90 von 1800 Teilnehmern. Eine solche Ausnahmekonstitution gehört offensichtlich zu den Voraussetzungen, um sich fürs Berglaufen leidenschaftlich zu begeistern. Reitmeir nennt das "die optimalen Kraft-Last-Verhältnisse" seines Körpers. Er ist ein eher schmächtiger Mann. Doch im Blick liegt diese unbeugsame Energie, eine Besessenheit, wie man sie von Triathleten kennt.

Würde man Reitmeirs sportliches Tun dem radikalen Selbstzwecktest unterziehen und die mit Pokalen, Medaillen und Urkunden übersäten Wände in seinem Truderinger Haus abräumen, er würde sicher einschreiten. Metall und Papier weisen den vielfachen Deutschen Seniorenmeister auch als Seniorenweltmeister 2002 und 2004 aus. Zwar lässt der Erfolgsläufer abschätzig eine seiner Siegestrophäen durch die Hände gleiten und sagt: "Das kann man mir wegnehmen."

Doch hochalpine Rennerei, die "zu fünfzig Prozent Schinderei ist", nur um ihrer selbst willen? Helmut Reitmeir beschreibt den wahren Beweggrund seiner Berglaufpassion so: "Das Erlebnis im Kopf behalten, das macht so viel Spaß", sagt er und: "Die Erinnerung, die kann man mir nicht nehmen."

Dabei fällt ihm der erwähnte Ultra-Berglauf ein. Ein Extrem-Lauf an letzte, körperliche Grenzen. Aber auch ein Lauf durch atemberaubend schöne, tropische Landschaften mit ihrem je nach Höhenzone fast gegensätzlichen Charakter. Ein Nachtlauf unter blinkendem Sternenhimmel, das All schien sich zu öffnen und es kam dem adrenalinumspülten Hirn Reitmeirs so vor, als rühre es am Geheimnis von Kosmos und Natur. Doch es gibt bei Helmut Reitmeir auch eine Schärfe, die an Bergextremisten wie Reinhold Messner erinnert. Den supersteilen Glaslhang am Wallberg wolle er demnächst hinaufrennen, betont er hart. Pathos schwingt mit.

Damit auch jedem klar ist: Hier handelt es sich um eine bergläuferische Pioniertat. Wie oft bei Extremsportlern weiß man auch bei Reitmeir nicht genau: Ist Ehrgeiz oder Potenzial die größere Triebfeder? Jedenfalls ist der sensible Naturmensch Reitmeir auch ein Einzelkämpfer, der es sich selbst beweisen will und dabei nicht nur das Außergewöhnliche der Erlebnisse, sondern auch der Ergebnisse genießt.

Helmut Reitmeir fängt in den 50er-Jahren mit dem Laufen an. Da sagt man statt Joggen noch Dauerlaufen. Ein Volksmarathon ist damals noch eine Veranstaltung für Exoten. Nach dem vierten oder fünften Marathon fühlt sich Reitmeir als richtiger Läufer. Bis heute hat er die Langstrecke 60 Mal hinter sich gebracht.

Bergauf geht es zum ersten Mal während der Militärzeit bei den Gebirgsjägern. Initialzündung aber wird ein TV-Portrait über Messner. Der Film zeigt, wie sich der Südtiroler im Heimatort St. Peter beim Bergauflaufen auf seine spektakulären Achttausender-Alleingänge vorbereitet. Anfangs skeptisch, mit wachsendem Erfolg aber immer ehrgeiziger, macht es Reitmeir dem Superalpinisten zumindest beim Konditionstraining nach. Andere Läufer ziehen mit. Seit den 80er-Jahren rangiert Berglaufen als eigene Disziplin unterm Dach des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV).

Noch heute, mit 61, rennt Reitmeir zum Training mehrmals täglich auf den Wendelstein. Nach dem ersten Bergmarathon 1993 in der Schweiz grast der Münchner das wachsende Wettlaufangebot in den Alpen ab. Dann warten die Anden. Mutterseelenallein und in Tagesetappen durchquert er Bergzüge in 5000 Meter Höhe auf dem uralten Wegenetz der Inka. Körperliche und mentale Kraftgrundlagen verbessern sich immer weiter. Der zweifache Weltmeistertitel überrascht da kaum.

In der weltweiten Bergläuferszene genießt Helmut Reitmeir heute viel Ansehen. Das zeigt sein erfolgreicher Internetaufruf zum Boykott der Berglauf-Weltmeisterschaften, die gerade in England und Neuseeland stattfanden. Reitmeir und mit ihm die meisten Läufer wollen den Sport unverfälscht bewahren: Als Bergauflauf im Hochgebirge und nicht als Hügelspaziergang auf Straßen mit gesundheitsschädlichen, langen Bergab-Passagen.

Aus Protest richtet der Weltmeister 2006 jetzt selbst Europameisterschaften aus. Der vom Boykott verärgerte DLV habe das sofort verbieten wollen. Doch da habe er auf den kleinen, aber programmatischen Unterschied im Titel seiner Sportveranstaltung hingewiesen: Sie heißt nicht Berglauf-, sondern Berglaufpur-Europameisterschaft.


MAX FREISLEDER

 

Alle meine Bergläufe 2007
Datum
Name
Land
Länge
HD
Zeit
Platz
   
 
 
 
Klasse
20. Mai
Schafberglauf
AUT
5,8 km
1240 Hm
55:56
1. M60
03. Juni
Herzogstand Berglauf
GER
6,0 km
716 Hm
38:05
1. M60
10. Juni
Katrin Berglauf
AUT
4,5 km
944 Hm
43:48
1. M60
17. Juni
Orselina Bre - Cardada
CH
10,5 km
950 Hm
59:29
1. M60
24. Juni
Osterfelder Berglauf
GER
11.9 km
1300 Hm
1:22:41
1. M60
01. Juli
Mountain Run
AUT
6,9 km
1040 Hm
58:48
1. M60
08. Juli
Nebelhorn Berglauf
GER
10,5 km
1405 Hm
1:19:11
1. M60
15. Juli
Karwendel Berglauf
GER
11,0 km
1425 Hm
1:25:49
1. M60
22. Juli
Zugspitz Extrem Berglauf
AUT
14,7 km
  1730 Hm
    2:18:58
1. M60
29. Juli
Schwarzensteinlauf
ITA
6,5 km
1451 Hm
    1:27.10
1. M60
  05. Aug.
Dachstein West Berglauf
AUT
15,2 km
1590 Hm
2:05:34
1. M60
12. Aug.
Rodi - Tremorgio/Tessin
CH
5,5 km
910 Hm
47:48
1. M60
18. Aug.
Heimgarten Berglauf
GER
6,0 km
1000 Hm
51:40
1. M60
25. Aug.
Pürschling Berglauf
GER
4,8 km
705 Hm
34:05
1. M60
22. Sept.
Wendelstein Berglauf
GER
?8,0 km
1000 Hm
1:06.28
1. M60
30. Sept.
Hochfelln Berglauf
GER
8,9 km
1074 Hm
58:55
1. M60
06. Okt.
Jenner Berglauf  Bay. Meister
GER
5,5 km
700 Hm
34:54
1. M60
28. Okt.
Hochplatten Berglauf
GER
4,5 km
550 Hm
28:54
1. M60

 

Alle meine Bergläufe 2006
Datum
Name
Land
Länge
HD
Zeit
Platz
     
 
 
 
Klasse
21. Mai
Berglauf Kramsach AUT
3;4 km
620 Hm
30:00
1. M60
11. Juni
Branzoll-Aldrein ITA
6 km
970 Hm
47:33
1. M60
18. Juni
Brandberger Kolmhaus AUT
4,7 Km
760 Hm
37:42
1. M60
02. Juli
Herzogstand GER
6 km
716 Hm
37:55
1. M60
09. Juli
Nebelhorn GER
10,75 km
1405 Hm
1:18:53
1. M60
16. Juli
Gamshüttenlauf AUT
7,5km
1071Hm
53:42
1. M60
23. Juli
Zugspitz Extremberglauf AUT/GER
16,1km
2100 Hm
2:39:18
1. M60
15. Aug.
Hinteralm Brutal AUT
7,5 km
950 Hm
46:48
1. M60
20. Aug.
Heimgarten GER
6 km
1000 Hm
49:49
1. M60
 10. Sept.
Hillclimb Füssener Jöchl AUT
5,8 km
750 Hm
40:59
1. M60
 23. Sept.
Saillon Senioren WM CH
8 km
850 Hm
52:02
4. M60
08. Okt.
Jenner Berglauf GER
8,4 km
1200 Hm
1:01:46
1. M60
22. Okt.
Astberg Berglauf AUT
6,0 km
568 Hm
33: 12
1. M60

 


Alle meine Läufe 2004
Datum
Name
Länge
HD
Zeit
Platz
BERGLÄUFE
02.05.2004 Höglberglauf                    Deutscher Meister
9,8km
480
44:01
1.M60
26.06.2004 Graubündenmarathon                     x)
2682
04:42,4
1.M60
04.07.2004 Osterfelder Berglauf
12,5km
1300
1:20,46
1.M60
10.07.2004 Hauchenberglauf         Bayerischer Meister
6,8km
509
35:44
1.M60
11.07.2004 Kampenwand
6km
830
42:18
1.M60
17.07.2004 Zugspitz Extremberglauf
20,5km
1950
2:50:27
1.M60
18.07.2004 Gamshüttenlauf
7,5km
1071
57:07
1.M60
08.08.2004 Tegelberg
5km
900
44:11:8
1.M60
22.08.2004 Challenge Stellina Susa
15km
1560
1:51,33
4.M50
28.08.2004 Sauze d'Oulx WMRA Masters Welt-Meister
8,5km
857
55,42
1.M60
05.09.2004 Sauze d'Oulx WMRA+ Open
10,1km
1017
01:05,4
1.M60
11.09.2004 Jungfrau Marathon                          x)
1800
03:59,4
2.M60
19.09.2004 Hillclimb Tannheimertal
5,8km
750
41,0
1.M60
26.09.2004 Hochfelln Berglauf
8,9km
1074
57,41
1.M60
03.10.2004 Krimmler Wasserfalllauf
7,3km
550
40,01
1.M60
       
HALBMARATHON
15.02.2004 Ismaninger
1:28,47
1.M60
 
MARATHON
26.06.2004 Graubündenmarathon                       x)
2682
04:42,4
1.M60
11.09.2004 Jungfrau Marathon                           x)
1800
03:59,4
2.M60
   
ANDERE
07.12.2004 Nikolaus Cross
7,5km
130
30:16
1.M60
12.12.2004 Ismaninger Winterlaufserie
12,8km
51:05
1.M60
31.12.2004 Silvesterlauf
10 km
39:49
1.M60


Auswertung der Läufe 1995 - 2003    Altersklasse M50 / M55

Von 87 Bergläufen 48 gewonnen

am Hochries
 
Zieleinlauf am Hochries.
Das waren noch Bergläufe!!

Berglauf-Meisterschaften am Arber 2000
Deutsche Senioren Berglauf-Meisterschaften
am Arber 2000
v.l.: E.Schlencker, H. Reitmeir,
 R. Eiermann

  48 x 1. Platz
  23 x 2. Platz
  8 x 3. Platz
  5 x 4. Platz
  1 x 5. Platz
  1 x 6. Platz
  1 x 9. Platz
   
Von 31 Marathons 17 gewonnen
  17 x 1. Platz
  6 x 2. Platz
  2 x 3.Platz
  1 x 4. Platz
  1 x 5. Platz
  1 x 7. Platz
  2 x13. Platz
  1 x 14.Platz
   
Von 21 Halbmarathons 7 gewonnen
  7 x 1. Platz
  10 x 2. Platz
  1 x 3. Platz
  1 x 4. Platz
  1 x 7.Platz
  1 x 8.Platz
   
Von 21 anderen Läufen 13 gewonnen
  13 x 1. Platz
  3 x 2. Platz
  2 x 3. Platz
  2 x 5. Platz
  1 x 9. Platz

 
Es mag bessere ZEITEN geben, aber diese ist die UNSERE !

J. P. Satre

 

Ausschnitt aus der Süddeutschen Zeitung vom 10.10.2003

 

Peru hat 28 Berge über 6000 m.
Auf dem Weg zum Chachani
 
Nevado Chachani
 

Eines der 3 Gipfelkreuze auf dem Nevado
Chachani 6070 m. Meine Besteigung

am 4.4. 2004

Der Chachani ist im Süden von Peru in der Nähe von Arequipa, der zweitgrößten Stadt Perus.

Er ist vulkanischen Ursprungs.

 

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